Samstag, 21. August 2010

Dockville 2010 – Tag 2

Auch für den 2. Tag des Dockville Festivals hatten wir uns ein volles Programm vorgenommen, denn wieder einmal gab es so viele Bands, die wir sehen wollten. Zudem hatten wir das Glück, dass der Timetable so zusammengestellt worden war, dass es kaum Überschneidungen gab zwischen denjenigen Künstlern, die wir uns anschauen wollten. Das bedeutete allerdings, dass nicht sonderlich viel Zeit für zum zu Hause Rumtrödeln und Entspannen blieb, bevor es losging. Um 14:40 Uhr, pünktlich zu Kakkmaddafakka waren wir wieder auf dem Festivalgelände.

Der Name der Band Kakkmaddafakka steht vermutlich für den Sinn für Humor ihrer Mitglieder, der sich auch in ihrer Live-Performance ausdrückt. Denn die Musiker aus Norwegen nehmen sich selbst (zumindest im Auftreten), nicht sehr ernst und stellen mit geringen Mitteln eine Hammershow auf die Beine. Im wesentlichen ist dies neben der Musik den beiden jungen Herren zu verdanken, die als Backgroundtänzer agieren und eine Lupenreine Aerobic-Show präsentieren. Ohne die sehr mitreißende Musik, sehr jazz- und bluesbeeinflusster Electropoprock, würde dies natürlich keine Wirkung erzielen. So wurde das Publikum jedoch schon zu sehr früher Stunde aus der Reserve gelockt. Für mich die Entdeckung des Festivals.

Entspannter ging es dann direkt im Anschluss auf dem Vorschot zu. Hier standen Seabear auf der Bühne mit ihrer vielschichtigen, zum Träumen anregenden Musik. Erstaunlicherweise wirkt die Musik der Isländer auf der großen Festivalbühne deutlich voller und druckvoller als in der intimen Atmosphäre des Hafenklangs vor ein paar Monaten. Das bekommt Seabear sehr gut.

Es war nun Zeit, sich näher an der Bühne zu positionieren für Friska Viljor. Seit ihren Anfängen sind die Schweden Garanten für hervorragende Stimmung und gute Laune. Hamburg ist für Friska Viljor fast ein Heimspiel und so ein umjubeltes Set garantiert. Da es noch ein wenig früh ist für den üblichen Alkoholpegel, mit dem die Band abends Auftritt, bewiesen Friska Viljor, dass sie auch nüchtern für gute Stimmung sorgen. Die Stücke werden mit hohem Tempo fast ohne Pausen heruntergespielt, man hat den Eindruck als wollten die Herren in ihrem Timeslot so viel unterbringen wie möglich. Umso besser, so fehlt keiner der vielen Hits, natürlich auch nicht mein Favorit „Wohlwil“ vom bemerkenswert guten letzten Album For New Beginnings.

Wir blieben weiterhin beim Vorschot für Bombay Bicylcle Club, deren Debutalbum I Had the Blues But I Shook Them Loose ich sehr gerne höre. Deshalb freute ich mich sehr auf den Auftritt, da ich das Konzert im Logo vor ein paar Monaten verpasst hatte. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das Auftreten der vier jungen Londoner ist zwar unspektakulär, sie wirken eher etwas verschüchtert. Die Musik spricht jedoch für sich. Mich erstaunte zudem, wie textfest viele im Publikum waren. Ein weiteres Mal hatte ich die Beliebtheit einer Band falsch eingeschätzt.

Von weiter hinten, doch dennoch mit viel Interesse verfolgten wir Bonaparte. Das Berliner Kollektiv um den Schweizer Tobias Jundt ist bekannt für seine spektakulären und exzentrischen Bühnenperformances. Auch heute sollte es nicht enttäuschen. Der ganze Auftritt samt mehrerer „Performer“ (das passt wohl am besten zur Darbietung) wirkt zwar chaotisch und spontan, ist aber aufgrund der stets wechselnden Kostüme und der wohl durchdachten, doch nicht immer verständlichen oder nachvollziehbaren Darbietung sicherlich aufs genaueste geplant. Musikalisch ist das ganze dem Punk nicht fremd, es gibt auch elektrorockige Elemente. Auf Dauer finde ich das ein wenig anstrengend, doch alleine wegen der Bühnenshow hat es sich gelohnt, zuzusehen.

Mit am meisten freute ich mich an diesem Tag auf Jamie T. Das letzte Album Kings and Queens des jungen Briten gehört für mich zu den besten Werken des Jahres 2009 und läuft in meine MP3-Player mit regelmäßiger Häufigkeit. Irgendwie hatte ich es jedoch bisher ebenfalls nicht geschafft, ein Jamie T Konzert zu besuchen. Schön, dass es nun endlich klappte und zu meiner Freude auch ein gutes, wenn auch ein wenig kurzes Set zu sehen gab. Immerhin waren alle Songs dabei, die ich hören wollte, so war ich zufrieden.

Den Abend aus musikalischer Sicht beschlossen die Klaxons, die nach drei Jahren endlich ein Nachfolgewerk zu ihrem viel beachteten Erstlingswerk Myths of the Near Future veröffentlicht haben und dieses auf dem Dockville vorstellten. So gab es auch einige sehr hörenswerte Songs von Surfing the Void zu hören, die beweisen, dass die Musik der Klxons nichts von ihrer Energie und Tanzbarkeit verloren haben. Vorne im Publikum nervten, wie schon den ganzen Tag, die Kinder mit ihrem Pseudo-Circlepit, der jedoch eher der Selbstdarstellung einiger eitlen Menschen diente. Da aber ansonsten nicht allzu viel Andrang vor der Büne war, blieb auch so genug Platz zum Tanzen. Seit der etwas enttäuschenden Darbietung vor drei Jahren beim Open Air Sankt Gallen haben die Klaxons auf jeden Fall deutlich an Bühnenpräsenz gewonnen und bringen ihre Songs jetzt auch live sehr gut rüber.

Einen etwas bitteren Beigeschmack hinterließ an diesem Abend dann leider ein etwas unerfreulicher Vorfall, da neben dem „Maschinenraum“ (eine der Indoor-Bühnen) irgendwelche Deppen Autowracks anzündeten, die dort aus künstlerischen Gründen herumstanden. Glücklicherweise kam niemand zu Schanden, der Maschinenraum, wo gerade Schwefelgelb spielten, war in null komma nichts und ohne jedwede Aufregung evakuiert und die meisten Anwesenden zogen kopfschüttelnd über so viel Idotie weiter. Schade jedoch, dass dieser Vorfall den tollen Tag ein wenig trübte.

Freitag, 20. August 2010

Dockville 2010 – Tag 1

Wie im vergangenen Jahr hatte ich mir am Freitag frei genommen. So konnte ich den ersten Tag des Dockville Festivals entspannt angehen und rechtzeitig da sein, um auch schon die Nachmittagsbands zu sehen. Das war mir wichtig, da bereits zu früher Stunde Villagers auf der Bühne standen. Die junge Band um Sänger Conor O'Brien hatte es mir schon auf Platte sehr angetan. Deren Debütalbum Becoming a Jackal erinnert sehr an die Band eines anderen Conors, die Bright Eyes. Die beiden Sänger haben eine ähnliche ins Weinerliche gehende Stimme, musikalisch ist auch Villagers dem Folk zuzuordnen. Auch live wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Trotz der frühen Tageszeit konnten Villagers überzeugen. Für mich sogar der Höhepunkt des Tages.

Doch auch die direkt im Anschluss spielenden Portugal.The Man begeistern mich live immer wieder. Die Prog-Rocker aus Alaska finden zu Hause selten den Weg in meine Playlist, doch jedes Mal, wenn ich sie auf einer Bühne sah, war ich entzückt. Man wird geradezu von der Musik eingesogen und verschwindet im Soundteppich. Grandios auch: die weißen Socken zu den schwarzen Slippern von Sänger John Gourley.

Um vor K.I.Z. zu flüchten begaben wir uns zum Vorschot (der kleinen Bühne), um Sophie Hunger zu lauschen. Trotz großem Kritikerlob konnte mich die junge Schweizerin auf Platte bisher nicht überzeugen. Live macht sie jedoch was her, was nicht zuletzt an ihrer exzellenten Begleitband liegt. Insbesondere der Posaunist macht beeindruckende Dinge mit seinem Instrument.

I Blame Coco, die Tochter von Sting, sparten wir uns, um uns für Shantel & Bucovina Club Orchestrar am Großschot (der großen Bühne) zu positionieren. Stefan Hantel und seine Band haben sich in Deutschland ja schon länger als Institution des Balkanpop etabliert und zeigten hier, warum das so ist. Für Stimmung ist gesorgt. Allerdings klingt das ganze nach einer Weile dann irgendwie doch immer sehr ähnlich.

Deshalb wartete ich auch auch nicht das Ende des Sets ab und ging herüber zu Dúné. Die noch immer sehr junge dänische Indie-Elektropop-Kapelle hat es mir schon seit ihrem Debut We Are In There You Are Out Here angetan, doch ich hatte es noch nicht geschafft, sie live zu sehen. Ich fand den Auftritt solide, war aber auch etwas enttäuscht. Ein bisschen viel Gehabe und Gepose, ohne dass das Potential der Songs so richtig ausgeschöpft wird. Nett, doch ich hatte mir mehr erwartet.

Jetzt waren die Headliner des Freitags an der Reihe. Wir sind Helden meldeten sich auf dem Dockville Festival erstmals auf einer Bühne zurück, nachdem sie gut zwei Jahre pausiert hatten. Wie denke ich viele andere habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu „den Helden“. Ich mag sie als Band sehr gerne und sehr viele ihrer Songs, insbesondere die älteren, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Gleichzeitig nervt mich diese geballte Ladung an Nettigkeit (das vor allem auch in viel Gelaber auf der Bühne seinen Ausdruck findet) und das Konsenspoppige an der Musik. Wir sind Helden sind heute Abend ganz die Alten, die genannten Eigenschaften haben sie nicht abgelegt. Sie begeistern mit einem furiosen Einstieg mit „Denkmal“, „Von hier an Blind“ und „Gekommen und zu Bleiben“. Das ist aber auch schon der Höhepunkt des Konzerts. Danach verliert das Set an Schwung. Das liegt weniger an der Tatsache, dass nun einige Songs des unveröffentlichten neuen Albums Bring mich nach Hause (derzeit komplett gestreamt bei Myspace) vorgestellt werden, als daran, dass einige Balladen dabei sind. Schwierig, wirklich für Stimmung zu sorgen, wenn keiner im Publikum die Songs kennt und diese nicht gerade dazu gemacht sind, einen zu packen. Das Set endet aber versöhnlich mit „Guten Tag“ und dem textlich brillanten neuen Song „Ballade von Wolfgang und Brigitte“. Zwar komisch als letzte Zugabe, doch immerhin regt das Lied zum Nachdenken an. Schade nur, dass „Rüssel an Schwanz“ nicht gespielt wurde.

Donnerstag, 19. August 2010

Dockville Festival 2010

In diesem Jahr beschränkte sich für mich die Festivalsaison auf nur ein Wochenende Mitte August, an dem hier in Hamburg das Dockville Festival stattfand. Das Dockville ist ein unheimlich sympathisches Festival. Beim Lineup wurde zwar wie üblich auf die ganz großen Nummern verzichtet, doch das Programm konnte sich auch in diesem Jahr sehen lassen. Traditionell wurden hauptsächlich Indie- und Elektrobands gebucht (und einige bekannte DJs für die Nacht, aus meiner Sicht ist das jedoch eher uninteressant), dazu gibt es ein paar etablierte alte Haudegen sowie wenige einer großen Masse bekannte Bands als Publikumsmagneten. Heuer waren dies Wir Sind Helden mit dem ersten Konzert nach der Baby- und Albumaufnahmepause sowie Jan Delay als obligatorischen Hamburger Act.

Das Dockville Festival bietet mehr als nur Musik. Das Gelände auf der Elbinsel Veddel ist einzigartig gelegen, es handelt sich um Brachland zwischen alten Industrie- und Hafengebäuden, das dem Festival eine unverwechselbare Kulisse bietet. Dazu sind die Organisatoren des Festivals um ein Kunstrahmenprogramm bemüht, bieten ein kostenloses Ferienprogramm für Wilhelmsburger Kinder und sorgen für sehr moderate Eintrittspreise, vor allem für diejenigen, die wie ich ihr Ticket schon Monate im Voraus kaufen. Nach einigen Problemen mit dem Bierverkauf und mangelndem Platz vor der Hauptbühne im letzten Jahr war die Organisation 2010 kaum zu toppen: Keine Warteschlangen, Trinkwasserstellen, viel Platz, trotzdem sehr kurze Wege von einer Bühne zur anderen. Außerdem sehr zuvorkommendes Sicherheitspersonal und viele sympathische Kleinigkeiten: weiterhin keine Werbebanner an den Bühnen, Ausgabe von Plastikbechern zum Umfüllen von Getränken am Eingang, großzügiges Verteilen von Mülltüten als Regenschutz beim Gewitter am letzten Abend.

Fast das schönste am Dockville Festival ist die Tatsache, dass man die Festivalstimmung genießen und dennoch jede Nacht nach Hause in sein eigenes Bett kann. Ein Vorteil, der Besucher zum mir nach Hamburg lockte, die mein Obdach gerne nutzten und die gleichzeitig eine gern gesehene Begleitung für das Festival waren. Wir verbrachten drei anstrengende, doch unvergessliche Tage zu wunderbarer Musik.

Berichte zu den drei Festivaltagen in musikalischer Hinsicht gibt es in kürze an dieser Stelle. Bis dahin kann sich schon an den Fotos erfreut werden.

Mittwoch, 11. August 2010

Oh Jens, what a night

Nein, nicht falsch verstehen. Ich schwelge nur noch in den Erinnerungen an die wunderbaren Gesangs- und Songwritertalente von Jens Lekman getern Abend im Knust. Das war mein erstes Konzert seit gut zwei Monaten und ich hatte schon ganz schön Sehnsucht, doch wurde gut entschädigt. Großer Auftritt samt siebenköpfiger Begleitband. Hier eine kleine Kostprobe:



Ich muss an dieser Stelle noch hervorheben, dass es auf der Homepage des Künstlerszahlreiche MP3s kostenfrei als Download gibt und man dort folgenden Satz lesen kann, den ich nicht unzitiert lassen will:
You can find free mp3's from my albums and EP's in the Presents section. Or you can download my entire records with filesharing programs, I don't mind that but if you like my music please support me - buy my records, come to my shows or make a Paypal donation to jens@srvice.com.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Vom Feinsten – Fanfarlo im Knust

Ich komme vom Folk nicht mehr wirklich weg. Obwohl, Fanfarlo ist ganz und gar kein Schrammelfolk, hier passiert was. Ich würde fast sagen, von den Newcomerbands der letzten Zeit könnte Fanfarlo diejenige sein, dich mich am meisten an Arcade Fire erinnert. Jedenfalls mögen die Briten die selbe Art von schnellen Gitarren- und Klavierrhythmen. Besonders ist hie zude die Vorliebe für den Dreivierteltakt. Ansonsten: einfach ein Genuss! Mein Lieblings-Song, "Harold T. Harold T. Wilkins or How To Wait For A Very Long Time" hier als Video und kleine Kostprobe der wunderbaren Musik dieser Wunderbaren Band. Gut, dass sie zum Dockville-Festival wieder nach Hamburg kommen.


Sehr angetan war ich auch von der Vorgruppe, Lawrence Arabia. Schöne Folkstückchen in mehrstimmigem Gesang, das ganze aus Neuseeland. Ähnliches gibt's zwar auch anderswo, aber egal. Mit gefällts.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Trotz Übermüdung gut – Against Me

Manchmal nehme ich mir ein bisschen viel vor, manchmal kommen dann auch noch unerwartete berufliche Verpflichtungen dazu. Jedenfalls hatte ich beim Kauf meines Tickets für das Against Me! Clubkonzert im Hamburger Logo nicht daran gedacht, dass ich vielleicht ein wenig übermüdet sein würde, wenn ich morgens um 5 hätte aufstehen müssen, um aus dem Kurzurlaub in Nordfrankreich zurückzukommen. Dass ich am nächsten Tag wegen eines Termins für die Arbeit wieder so früh raus musste, konnte ich zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht ahnen. Ich wollte mir aber ohnehin die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die Polit-Pop-Punker aus Florida vor so kleiner Kulisse zu sehen.

Ich selbst habe Against Me! Eigentlich erst mit ihrem vorletzten Album New Wave so richtig für mich entdeckt, das in meiner Playlist, ebenso wie das gerade erschienene Werk White Crosses hoch und runter läuft. Das war beim Großteil des Publikums des Logos augenscheinlich anders: für die meisten waren die älteren Songs die Favoriten. Doch egal was Against Me! spielten: es saß. Die band riss mit ihren melodischen Punksongs mit intelligenten, meist gesellschaftskritischen oder politisch engagierten Texten die Menge im ausverkauften Logo mit. Die Stücke werden ohne wirkliche Pausen oder Geschwätz zwischendurch hintereinander weg gespielt, sodass das gut einstündige Set zwar rasch vorbei war, doch es wurden nicht wenige Songs gespielt. (Die Playlist des Berliner Konzerts des Folgetages enthält 21 Stücke, in Hamburg dürfte das Set wohl in etwa das gleich gewesen sein).

Eines war es auch: laut. In Verbindung mit der Müdigkeit spürte ich nach dem Konzert und auch noch am nächsten Tag einen leichten Tinitus, was mich immer ernsthafter über Ohrstöpsel nachdenken lässt. Aber das ist dann nicht mehr das gleiche.

Die Vorband Findus hat mir übrigens auch ganz gut gefallen. Die deutschen Texte waren zwar nicht sonderlich einfallsreich, musikalisch beherrschen die Schleswig-Holsteiner ihr Handwerk aber.

Montag, 17. Mai 2010

Efterklang

Meine eigene Uninspiriertheit und Motivationslosigkeit soll nicht zu einem Post führen, der einer Großartigen Band nicht gerecht wird. Deshalb hier nur der Hinweis, dass ich letzte Woche ein sehr schönes Konzert der dänsichen Band Efterklang im Knust besucht habe. Hier ein Video (nicht von diesem Konzert), ume ienen kleinen Eindruck von der Genialität dieser Durchaus untypischen Musiker zu vermittelt.


Ich freue mich schon, Efterklang am Dockville Festival wieder zu sehen!